Benjamin Wingerter's beruflichen Schritte

Ich habe mehrere Berufe ausgeübt. Erkunden Sie diese tollen Berufe mit mir.

Woher, wohin?
Mir steht der Sinn nach Neuem.

So ungefähr wirkte ich auf Personalbeauftragte in vielen Betrieben. Manche Menschen bleiben nach ihrer Ausbildung ein Leben lang im selben Betrieb. Meine beruflichen Schritte führten mich in die unterschiedlichsten Werkstätten handgemachter Erfolge. Bislang konnte ich auch jede gemachte Erfahrung irgendwo einsetzen - also gelohnt hat sich das alles garantiert.

Verwaltungssekretäranwärter

Nach der mittleren Reife begann ich die Ausbildung zum Verwaltungssekretär. Das ist das Einstiegsamt nach der Ausbildung in der mittleren nichttechnischen Beamtenlaufbahn.

Als Verwaltungssekretär schreibt man Bescheide, stellt Urkunden aus, ist im Personalwesen der Kommunen oder des Landes tätig oder bearbeitet Anträge im Gewerbe- oder Einwohnermeldeamt. Während meiner zweijährigen Ausbildung in der ich für diesen altehrwürdigen Beruf geschult worden bin, bekleidete ich vier unterschiedliche Anwärterstellen bei der Landeshauptstadt München.

Benjamin Wingerter und die öffentliche Hand

Dem öffentlichen Dienst sagt man als größten Vorteil gegenüber der freien Wirtschaft ein überschaubares und menschliches Arbeitsaufkommen, sowie einen unumstößlich sicheren lebenslangen Verdienst nach. Deshalb wurde ich immer wieder gefragt, weshalb ich hier nicht auf meinem Bürostuhl sitzen geblieben bin. Davon abgesehen, dass ich diese Ausbildung nur zur Überbrückung wählte und eigentlich etwas mit Werbung arbeiten wollte zeigte sich mir selbst bald ein zweiter Grund.

Es erschien mir in jungen Jahren unmöglich, in der Beamtenlaufbahn den gewünschten Handlungsfreiraum zu bekommen. Ich traf nunmal gerne Entscheidungen und wollte vieles Verbessern. Entwicklungen, Neuerungen und Experimente sind allerdings nicht ganz so leicht umzusetzen, wenn es für jede Situation Vorschriften gibt. Ich wollte von der Beamtenlaufbahn wieder auf den Weg des Gestalters wechseln.

Gestalter für visuelles Marketing

Von mehr als 600 Bewerber/Innen wurden einer mir bis dahin unbekannten Michaela Rank und mir selbst die einzigen beiden Ausbildungsplätze in der Galeria KAUFHOF zugesagt. In den folgenden drei Jahren lernten wir Gestaltungskonzepte, Warenpräsentation und eine Menge anwendbarer Mathematik.

Während der Ausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing auf der Berufsschule für Farbe und Gestaltung in München traf ich Azubis aus ganz Bayern. Die Lehrinhalte dort wurden häufig in Gruppenarbeiten selbst zusammengetragen und in Präsentationen vorgetragen.

Im praktischen Teil, also bei der Mitarbeit in der Dekoration des Kaufhauses arbeitete ich in allen Bereichen des visuellen Marketings mit. Aufgaben im Pricing, im Ladenbau und natürlich in der Schaufenstergestaltung habe ich jeweils mehrere Monate unter Aufsicht oder zum Teil selbstständig bearbietet. Insgesamt ein rundes Ding, bei dem man sich in vielen Richtungen Erfolge sichern konnte. Mir waren handwerkliche Arbeiten und die Schulfächer "Planung und Gestaltung" und "Veranstaltungsorganisation" die liebsten Beschäftigungsfelder.

Suchmaschinenoptimierung

Mein großes Steckenpferd ist die Verbesserung der Platzierung von Webseiten in den Suchergebnissen von Google & Co. Dieses Betätigungsfeld läuft unter dem etwas missverständlichen Begriff "Suchmaschinenoptimierung" beziehungsweise SEO.

Zuerst konnte ich für Seiten wie "www.handy-ortung.org" alle erlaubten Mittel einsetzen um die Seite zu Begriffen wie "Handyortung " optimieren. Es war ein spannender Lernprozess. Doch kamen die Erfolge so schnell, dass ich großen Heißhunger auf neues Fachwissen bekam und wirklich alle Register ziehen wollte.

Zu der Zeit zog ich viele private Projekte auf und testete auch unkonventionelle Maßnahmen die meine Positionierungen in den Suchergebnissen von Google verbessern sollten. Um anderen Interessierten einen unkomplizierten Einstieg in das Thema Suchmaschinenoptimierung zu verschaffen und meine Online Reputation auszubauen fing ich im Januar 2009 damit an, mein SEO-Wissen online zu veröffentlichen.

Beruf heute

Inzwischen nehmen private Projekte und meine Festanstellung als SEO für Deutschlands größte Autovermietung so viel Zeit in Anspruch, dass mein SEO-Blog kläglich vernachlässigt wird. Wer zu aktuellen Themen in der Suchmaschinenoptimierung Informationen sucht, der findet sie auch anderswo. Meine persönliche Sicht der Dinge diskutiere ich aber gerne nach wie vor - nur inzwischen viel öfter verbal, als im Internet.

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Benjamin Wingerter | Gestalter für visuelles Marketing | Webdesign | Moosburg an der Isar